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Harry Dolan - Böse Dinge geschehen

 

Das Buch von Harry Dolan – "Böse Dinge" geschehen, hat mir außerordentlich gut gefallen. Der Krimi spielt in Amerika, in Ann Arbor, westlich gelegen vom Eriesee und hat 416 zu lesende Seiten.

 

Das Cover ist passend gewählt!, spielt die Handlung doch in Schriftstellerkreisen. Der Titel spricht für sich selbst.

 

Eine Leiche, liegt im Wohnzimmer von Tom Kristoll, Chef des Krimimagazins Gray Streets und Davids Boss. Tom bittet David Loogan ihm bei der Beseitigung der Leiche zu helfen. Alternativen zu diesem Vorschlag gibt es schon, aber sie kommen aus unterschiedlichen Gründen für Tom nicht in Frage.

Das ist aber nicht der einzige Mord der passiert, andere folgen und es hat den Anschein, dass der erste Mord ausschlaggebend für die weiteren ist.

 

Der Hauptprotagonist, David Loogan, versucht an der Aufklärung der Geschehnisse mit zu helfen und gerät so ins Visier der Polizei, sowie ins Visier des Mörders… Auch David Loogan hat eine Vergangenheit.

 

Der Krimi fängt ruhig, ja fast harmlos an und ist in keinem Fall reißerisch oder blutrünstig.
Harry Dolan schreibt seinen Roman mit vielen Drehungen und Wendungen in der Handlung. Als Leser habe ich mich auch so manches Mal mit einer dieser verschiedenen Erklärungen des Autors zufrieden gegeben und dachte, ja, das ist es jetzt, fand die nächste vorgestellte Auflösung allerdings um ein vielfaches logischer.


Außerdem hat der Schriftsteller nicht darauf verzichtet seine Protagonisten in einer netten und sympathischen Art und Weise zu beschreiben, ihnen Leben einzuhauchen.
Während des gesamten Romans habe ich keine Längen erlebt. Der Schreibstil ist absolut flüssig.

 

Die Auflösung der Vorfälle ist aufgrund der Wendungen nicht unbedingt offensichtlich. Es bleibt bis zum Ende des Krimis, welches ziemlich actionreich und gut durchdacht ist, spannend und wird auf den letzten zwei Seiten sogar ein wenig mystisch. Das alles passt gut zusammen.

 

Petra Kloss 2010