National Geographic 2017
National Geographic 2017

National Geographic – Die schönsten Landschaften der Erde

 

Von großer Schönheit und im hoher Qualität vorgelegt

 

Eine hügelige Kornfeld-Landschaft, die sich, teils wie eine Wüste wirkend, grellgelb bis zum Horizont erstreckt, an dem sich Bergzüge andeuten.

 

Polarlichter in dämmrigem Licht über einer einfachen, schlichten Kirche.

 

Salzvenen auf der Salzebene im Badwater Bassin des Death Welle, im Farbenspiel untergehenden Lichtes wie violette Nähte auf dem Boden.

 

Sattes Grün und düstere Gewitterwolken ergeben beim bestens fotografierten Blick über die Reisterrassen in Jatiluwih eine fast entrückte Atmosphäre.

 

Oder auch: „Lerne zur Saatzeit, lehre zur Ernte, im Winter genieße“.

Das Zitat von William Blake das im letzten Abschnitt des Bildbandes zu fast unwirklichen, entrückten, faszinierenden Landschaftsbildern führt.

 

Wobei der gesamte Bildband mit seiner „weltweiten Ausdehnung“ in bester Weise den Menschen nicht außer Acht lässt und, immer wieder, gleichwertig neben atemberaubenden Naturlandschaften, auch menschlichen Sein mit einfließen lässt. Sei es am Rande mit dem ein oder anderen Gebäude oder landwirtschaftlich bearbeiteten Flächen, sei es ganz zentral wie das Foto vom Hallstätter See mit dem winterlich wie leblos und gefroren daliegenden Städtchen Hallstatt im Salzkammergut aufweist.

 

Oder, noch vermischter, spannender und deutlicher, die Formschnittgärten in Vézac, die in einem Bild Natur und Künstlichkeit, gewollte Formgebung und „wachsendes Selbst“ beinhalten.

 

Im Gesamten gelingt es dem inhaltsreichen Bildband, das gesamte Spektrum des Lebens in Bilder zu fassen und die die immense, natürliche Vielfalt des Planeten vor die Augen des Betrachters zu führen.

 

Ein ästhetischer Genuss und eine beeindruckende Schau auf die Schönheit des Lebens, mit durchaus vielfältigen Beispielen, wie Mensch und Natur miteinander in Einklang geraten können, wo die technische Gestaltung der natürlichen Vorgabe folgt.

 

 

M.Lehmann-Pape 2017