Carl Auer 2016
Carl Auer 2016

Agnes Kaiser Rekkas – Die venezianische Maske

 

Ruhige, intensive Hypnoseeinheiten

 

Die Erotik, speziell (aber nicht nur) die weibliche Erotik ist Thema dieser Doppel-CD, auf der die erfahrene Hypnosetherapeutin Agnes Kaiser Rekkas in sehr bildreichen Trancen den inneren Bereich der Hörerin (des Hörers) unterstützend öffnet.

 

„Alles kann, nichts muss“, einer der grundlegend leitenden Gedanken dieser 6 Hypnoseeinheiten. Bei denen man sich allerdings (wenn man hier und da schon mit Hypnose-CD´s beschäftigt hat) ein stückweit umstellen muss.

 

Audiounterstützung der Trance, wie vielfach üblich (beruhigende Musik im Hintergrund, auf der die Botschaften wie auf einem Klangteppich übersendet werden) nutzt Kaiser Rekkas nicht. Wobei ebenso die weibliche Stimme und die teils besondere Art der Betonung durch Kaiser Rekkas ebenfalls eine Weile benötigen, bis man sich ganz in die Entspannung geben und auf die Inhalte einlassen kann.

 

Oder, um es mit Kaiser Rekkas Worten zu sagen, bis man eintaucht in das „Hypnoseperlenbad“.

 

Ziel aller Einheiten ist, zu „beleben, was im Geheimen schon lebendig ist“.

 

Die inneren Bilder und Wünsche der Erotik zu erforschen, ihnen Raum zu geben. Von der Stimulation (über die Frucht der Erdbeere) hin zum „Anfeuern“ (explizit für Sie und Ihn!) hinter der „venezianischen Maske“ bis hin zum Erleben, Erfahren, Raum geben können dem spielerischen Moment der Erotik.

 

„Denn die Liebe….ist ein Spiel“.

 

Bildkräftige Worte nutzt Agnes Kaiser Rekkas dabei, poetische Wendungen, nie aber wirken ihre ruhigen Worte verworren oder verwirrend, dafür sorgen bereits die Phasen der klaren, direkten Ansprache, die Methode des Zählens und andere klare Elemente der Sitzungen, welche die starken Bilder und freilaufenden Gedanken immer wieder auch in guter Weise Erden.

 

Eine zunächst gewöhnungsbedürftige Stimme und Ausdrucksform, die aber nach kurzer Zeit in tiefe Entspannung führt.

 

 

Eine sehr zu empfehlende Hypnose zur Lockerung, Befreiung, Stimulation und Erkundung der Sexualität.

 

M.Lehmann-Pape 2016